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In seiner Sozialontologie entwirft Kondylis eine Anthropologie, die sich von der Fiktion eines vor- oder außergesellschaftlichen Menschen verabschiedet. Er gewinnt sein Bild des Menschen vielmehr aus der Vielfalt konkreten menschlichen Verhaltens in Gesellschaft und formuliert ein Menschenbild, dass dieser Vielfältigkeit gerecht wird (und eine Flexibilität aufweist, die dem Normativisten jeder Coloeur leicht bitter aufstößt).